Mittelosteuropa tritt aus dem Schatten hervor
Über die wirtschaftliche Situation, Ziele und Perspektiven der zehn jüngsten Mitgliedstaaten der EU diskutieren beim Europäischen Wirtschaftskongress 2011 die größten Unternehmer der Region. Vorgestellt wird auch die neueste Berichterstattung der CEED Initiative* über die wirtschaftliche Lage in der Ländern Mittelosteuropas. Der Europäische Wirtschaftskongress in Katowice beginnt bereits am 16. Mai d.J.
Am Panelgespräch „Mittelosteuropa – Gemeinschaft der Interessen, Herausforderungen und Probleme“ nehmen die vermögendsten Unternehmer des Alten Kontinents teil. Sie teilen untereinander ihr Wissen über die Funktionsweise der regionalen Wirtschaften aus und analysieren die wirtschaftlich-soziale Lage der Region sowie ihre Entwicklungsperspektiven. Während der Debatte wird auch die jüngste Berichterstattung der CEED Initiative (Central Eastern Europe Development Initiative) vorgestellt, in der die wirtschaftliche Lage sowie die wirtschaftlichen Prognosen für Mittelosteuropa dargestellt werden.
Beim Treffen, das am ersten Tag des Europäischen Wirtschaftskongresses 2011 stattfinden wird, werden nachstehende Themen besprochen: wirtschaftlichen Prognosen für Mittelosteuropa, Mittelosteuropa als ein Gebiet von überdurchschnittlicher Dynamik und Kreativität, Stärken und Schwächen, Chancen und Bedrohungen und die kostbarsten Werte Mittelosteuropas für die Europäische Union.
An der Diskussion nehmen teil: Zdenĕk Bakala, einer der vermögendsten Tschechen, Inhaber der Gruppe New World Resources; Sándor Demján, der reichste Bürger Ungarns, Geschäftsführer der TriGranit Development Corporation; Jan Kulczyk, der vermögendste Pole, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Kulczyk Investments und Indrek Neivelt, estnischer Wirtschaftler und Banker, eine der einflussreichsten Persönlichkeiten im estnischen Business, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Ldiamon.
Von der Skala der Erfolge und Erfahrungen der oben genannten Panelgesprächteilnehmer des Europäischen Wirtschaftskongresses 2011 zeugt das Vermögen, das sie während ihrer gesamten Geschäftskarriere zusammengetragen haben. Wenn sie ihre Kräfte vereinen würden, würden sie weltweit die 15. Stelle auf der Liste der 500 reichsten Menschen der Welt einnehmen, die von der Monatsschrift „Forbes“ veröffentlicht wird. Ihr Vermögen beträgt zusammengerechnet über 27 Mrd. Zloty. Für diesen Betrag kann man ungefähr 250 km Autobahnen, 7 weltweit höchste Wolkenkratzer, wie der über 800 m hohe Dubai Tower oder ein Einfamilienhaus für jeden Einwohner einer mittleren Stadt in Polen bauen.
Das Panelgespräch Mittelosteuropa „Mittelosteuropa – Gemeinschaft der Interessen, Herausforderungen und Probleme“ wird Lech Wałęsa, Präsident der Republik Polen von 1990-1995 eröffnen. Moderiert wird das Gespräch von Jan Cieński, dem Auslandskorrespondenten von „The Financial Times“, dem Fachmann für Themen Mittelost- und Osteuropa. Die Resumme der Debatte übernimmt Hans-Jacob Bonnier, der Vizepräsident von Bonnier Business Press International.
Das Europäische Wirtschaftskongress 2011 (European Economic Congress – EEC) eröffnet Jerzy Buzek, der Vorsitzende des Europaparlaments und Ehrenvorsitzender des Schirmherrenrates – des Organisationskomitees des EEC 2011. Einführungsreden kündigten ebenfalls Donald Tusk, Premierminister der Republik Polen, Petr Nečas, Premierminister der Tschechischen Republik, Viktor Orbán, Premierminister Ungarns, Iveta Radičová, Premierministerin der Slowakischen Republik sowie Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission, Kommissar für Industrie und Unternehmertum an.
Das Europäische Wirtschaftskongress 2011 in Katowice ist der größte Businessevent in Mitteleuropa. An 100 thematischen Sitzungen, Debatten und Begleitveranstaltungen werden etwa 4500 Gäste aus Polen und aus dem Ausland teilnehmen.
* Informationen über CEED Initiative:
Die CEED Initiative, deren Begründer der polnische Unternehmer Dr. Jan Kulczyk ist, ist ein internationales Projekt, dessen Idee beim II. Europäischen Wirtschaftskongress entstanden ist.
Das Anliegen des Projekts besteht darin, die Attraktivität der zehn jüngsten Mitgliedstaaten der Europäischen Union, also der CEED-Länder (Central and Eastern Europe Development) im Rahmen der Globalwirtschaft zu erhöhen. Die CEED Initiative unterstützt nicht nur aktiv marktfördernde Reformen in unserer Region, sie organisiert auch Paneldiskussionen, Konferenzen und Treffen für Analytiker und Entscheidungsträger, die in den größten und einflussreichsten Finanzeinrichtungen der Welt arbeiten.
Jedes Jahr veröffentlicht CEED eine Berichterstattung über die Lage und die Perspektiven der CEED-Länder. Zur Teilnahme am Projekt wurden die herausragendsten Unternehmer aus Mittelosteuropa eingeladen. Diese Geschäftsleute ergreifen Maßnahmen, deren Ziel darin besteht, das Wissen über die Erfolge der Region zu verbessern und zwar in Bereichen wie: freie Marktwirtschaft, Privatisierung und Innovativität. Sie werden ebenfalls Initiativen unterstützen, die zu unentbehrlichen Staatsreformen während Krisenzeiten führen und Ideen und Projekte fördern, die die Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit und des Reichtums unserer Region anstreben.
Stark gefördert wird die CEED Initiative vom Institut Lech Wałęsas und dem Zentrum für Internationale Beziehungen.
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Veranstalter des Europäischen Wirtschaftskongresses 2011 ist: Grupa PTWP SA, u.a. Herausgeber der Monatsschrift „Nowy Przemysł“ (Neue Industrie) und des Portals WNP.pl. Mitveranstalter des EEC sind: Woiwodschaft Schlesien, Oberschlesischer Großstädteverband (Górnośląski Związek Metropolitalny) und die Stadt Katowice.
Mehr Informationen zum Europäischen Wirtschaftskongress 2011 - www.eec2011.eu
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