Zusammenfassung des ersten Tages des Europäischen Wirtschaftskongresses 2011
Konkurrenzfähige Wirtschaft Europas, Neue Ordnung in der Europäischen Union, Mittelosteuropa, Energiewirtschaftspolitik der Europäischen Union, Cluster, Zusammenarbeit zwischen Polen und China und das Gesundheitswesen waren führende Themen am ersten Tag des größten Wirtschaftsevents in Mitteleuropa.
An der Eröffnung des Europäischen Wirtschaftskongresses 2011 (European Economic Congress – EEC) in Katowice nahmen teil: Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments, Donald Tusk, Premierminister der Republik Polen, Viktor Orbán, Premierminister Ungarns, Jadranka Kosor, Premierministerin der Republik Kroatien, Petr Nečas, Premierminister der Republik Tschechien sowie Antonio Tajani, Vizepräsident der Europäischen Kommission, Kommissar für Industrie und Unternehmertum.
- Was unsere Präsidentschaft in der Europäischen Union betrifft, haben wir es angestrebt, den europäischen Markt zu verbessern, außerdem wollten wir zu einem Durchbruch in der Energiewirtschaft der Union verhelfen. Wir unterstützten und werden weiterhin die Erweiterung der Europäischen Union unterstützen. Wir möchten das Beitrittsverfahren Kroatiens zur Europäischen Union zu Ende bringen. Wir denken genauso, wie unsere polnischen Freunde, dass die europäische Integration noch größer werden muss – sagte während der feierlichen Eröffnung der EEC 2011 Viktor Orbán, Premierminister Ungarns.
Die erste themenbezogene Debatte während des Kongresses betraf die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft Europas. In der Plenarsitzung, die von Roman Młodkowski, dem Chefredakteur von TVN CNBC moderiert wurde, wiesen die Teilnehmer, u.a. Janusz Lewandowski, EU-Kommissar für Haushalt und Finanzsoftware, Harry von Dorenmalen, Generaldirektor, IBM Netherlands, Präsident, IBM Europe, Volker Hoff, Vice President der Adam Opel AG; Eli Leenaars, Member ING Management Board Banking, Chief Executive Officer Retail Banking Direct & International, Peter Mandelson, EU-Handelskommissar von 2004 bis 2008, Minister für Wirtschaft, Innovationen und Kompetenzen Großbritanniens von 2009 bis 2010 und Surojit Ghosh, Vorstandsmitglied, ArcelorMittal Poland SA auf die Prioritäten der europäischen Wirtschaftspolitik hin, besprachen die Faktoren der erfolgreichen Rivalisierung auf dem Globalmarkt sowie die finanzielle Perspektive der EU von 2014-2020. Eines der Themen war ebenfalls die Neue Union nach den Erfahrungen der Krise.
Die Plenarsitzung Mittelosteuropa - Gemeinschaft der Interessen, Herausforderungen und Probleme eröffnete Lech Wałęsa, Präsident der Republik Polen von 1990 bis 1995. An der Debatte nahmen teil: Zdenĕk Bakala, einer der vermögendsten Tschechen, Inhaber der Gruppe New World Resources, Sándor Demján, der reichste Bürger Ungarns, Geschäftsführer der TriGranit Development Corporation, Jan Kulczyk, der vermögendste Pole, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Kulczyk Investments sowie Indrek Neivelt, estnischer Wirtschaftler und Banker, eine der einflussreichsten Persönlichkeiten im estnischen Business, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Ldiamon. Die Teilnehmer des Panelgespräches tauschten ihr Wissen über die Funktionsweise der Wirtschaften in der Region, analysierten die wirtschaftlich-soziale Situation der Region und die Perspektiven ihrer Entwicklung. Vorgestellt wurde ebenfalls die neueste Berichterstattung der CEED Initiative (Central Eastern Europe Development Initiative – das internationale Projekt, dessen Idee beim Europäischen Wirtschaftskongress 2010 entstanden ist), mit der Darstellung der wirtschaftlichen Lage und der wirtschaftlichen Prognosen für Mitteleuropa.
Eine weitere Plenarsitzung des Themenblocks war der Energiewirtschaftspolitik der Europäischen Union gewidmet, unter anderem dem Klima- und Energiepaket und der Gemeinschaft der Energiewirtschaftspolitik der EU. Die Debatte begann mit den Vorträgen des Umweltministers Andrzej Kraszewski und des Staatssekretärs im Wirtschaftsministerium der Slowakei, Kristián Takáč. Unter den Gesprächteilnehmern waren auch: Per Langer, stellvertretender Vorsitzender von Fortum Oyj, Dariusz Lubera, Vorstandsvorsitzender, Generaldirektor von Tauron Polska Energia SA, Paweł Olechnowicz, Vorstandsvorsitzender, Generaldirektor der Gruppe Lotos SA, Vorsitzender des Direktorenrates, Central Europe Energy Partners, Filip Thon, Vorsitzender von RWE Polska, Vorstandsmitglied bei RWE East, Tomasz Zadroga, Vorstandsvorsitzender von PGE Polska Grupa Energetyczna.
Am ersten Kongresstag EEC 2011 fand ebenfalls das Gesamtpolnische Treffen der Gesundheitsschutzmanager statt, die Zusammenfassung einer Reihe von Regionalkonferenzen, die in den letzten Monaten in fünf Städten Polens veranstaltet wurden und – im Rahmen der V. Internationalen Städtekonferenz 2011 – ein Workshop, der dem Raummanagement der Stadt gewidmet war. Außerdem wurde über Cluster, als Methode für innovativen Wirtschaftswachstum und über die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Polen und China.
Die Plenarsitzungen fanden am ersten Tag des Europäischen Wirtschaftskongresses 2011 im Sitz der Musikakademie, im Hotel „Qubus“, im Hotel „Angelo“ und im Hörsaal der Bank Śląski statt.
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Der Europäische Wirtschaftskongress 2011 in Katowice ist der größte Wirtschaftsevent in Mitteleuropa. An 100 thematischen Sitzungen, Debatten und Begleitveranstaltungen werden etwa 6000 Gäste aus Polen und aus dem Ausland teilnehmen.
Veranstalter des Europäischen Wirtschaftskongresses 2011 ist: Grupa PTWP SA, u.a. Herausgeber der Monatsschrift „Nowy Przemysł“ (Neue Industrie) und des Portals WNP.pl. Mitveranstalter des EEC sind: Woiwodschaft Schlesien, Oberschlesischer Großstädteverband (Górnośląski Związek Metropolitalny) und die Stadt Katowice.
Mehr Informationen zum Europäischen Wirtschaftskongress 2011 - www.eec2011.eu
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